Pralinen Hohlkugeln ganz einfach selbst machen

Pralinen gibt es in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und mit den verschiedensten Füllungen. Egal, ob Nugat-, Marzipan- oder Fruchtfüllung, jeder findet hier etwas für sich. Denn wer gönnt sich nicht mal gerne ein Stück Schokolade zum nachmittäglichen Kaffee oder abends vor dem Fernseher? Pralinen sind etwas für Genießer, denn trotz ihrer kleinen Größe kommt es zu einer Geschmacksexplosion im Mund.
Pralinen eignen sich nicht nur gut zum selbst genießen, sondern auch als kleines Dankeschön an lieb gewonnene Menschen oder als Geburtstagsgeschenk.
Doch oft sind Markenpralinen nicht gerade billig. Preiswerter ist es daher Pralinen selbst zu machen. Die Pralinenherstellung ist natürlich ein wenig aufwendig, doch das Ergebnis ist es alle mal wert. 
Pralinen selbst machen, kann auch zur Familienaktivität werden denn jeder kann seiner Kreativität, bezüglich der Füllung, freien Lauf lassen und Spaß macht es noch dazu.

Am besten stellt man zuerst die Pralinen Hohlkugeln her und kann diese danach beliebig füllen. Dafür benötigen Sie zum einen eine Pralinenform, welche Sie entweder in einem Küchengeschäft oder im Internet erwerben können. Eine alte Pralinenschachtel ist genauso gut geeignet. Des Weiteren brauchen Sie zum Pralinen selber machen natürlich Kuvertüre, Backpapier und eine Teigkarte.

Um die Form mit der Kuvertüre ausgießen zu können und so die Hohlkugeln herzustellen, muss die Schokolade erst temperiert werden. Geben Sie sie zerkleinert in eine Schüssel über einem Wasserbad und achten Sie während des Schmelzvorgangs auf eine Temperatur von ca. 45 °C der Schokolade. Das richtige Temperieren ist wichtig für die Farbe der Kuvertüre nach dem Festwerden: Bekommt die Schokolade einen weißen Beschlag, wurde sie falsch temperiert.

Während die Kuvertüre über dem Wasserbad schmilzt, nehmen Sie sich Zeit, um die Pralinenform ordentlich zu reinigen. Auch der kleinste Fussel wird am Ende auf der fertigen Praline zu erkennen sein.

Befüllen Sie die Form nun mit der geschmolzenen Schokolade, sodass jede Mulde gefüllt ist. Damit eventuelle Luftblasen entweichen können, klopfen Sie mit der Form zweimal auf die Küchenoberfläche. Anschließend stellen Sie die Form mit den Mulden nach unten auf das Backpapier und lassen die überschüssige Schokolade wieder hinauslaufen. Nach einer Stunde Wartezeit, in der die Schokolade fest wird, kann es mit der Füllung weiter gehen.

Für die Füllung der Pralinen Hohlkugeln gibt es unzählige Möglichkeiten. Beispielsweise können die Hohlkugeln mit Likör oder Limoncello befüllt werden. Aber auch Nugat, Nüsse, Fruchtstücke und Gewürze passen sehr gut.
Geben Sie die zubereitete Füllung (sofern flüssig) in einen Spritzbeutel und befüllen die Hohlkörper in der Pralinenform fast gänzlich. Darauf geben Sie erneut ein wenig temperierte Kuvertüre und verschließen damit die Hohlkörper. Die überschüssige Schokolade auf der Form kann mit einem flachen Gegenstand, zum Beispiel einer Teigkarte, abgezogen werden. 
Die Pralinen benötigen nun etwa zwei weitere Stunden, um komplett fest zu werden.

Nun können Sie damit beginnen die Pralinen aus der Form zu lösen, indem Sie sie mit der Öffnung nach unten auf ein Backpapier oder Küchentuch legen und leicht auf die Form klopfen. Haben Sie eine Silikonform verwendet, so können die Pralinen auch einzeln aus ihrer Mulde gedrückt werden.

Am besten aufbewahrt sind die Pralinen in einer verschlossenen Blechdose bei Zimmertemperatur.

Pralinen selbst herzustellen lohnt sich und kann mit dieser Anleitung leicht nachgemacht werden.

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